Womit wir Menschen häufig zu kämpfen haben nenne ich Banalitätskrise. Oft stellen wir uns Fragen wie:

- Ist das gut genug?
- Ist das interessant genug?
- Ist das schlau genug?
- Ist das wichtig genug?
Und dann empfinden wir oft das es genau das nicht ist!
Aber das ist nur unsere subjektive Wahrnehmung!
Denn meist sind die Dinge gut, interessant, schlau und wichtig genug.
Nur nicht für uns – sondern für andere Menschen.
Wir, die wir uns in einem Gebiet schon sehr gut auskennen, sehen vielleicht nichts mehr besonderes darin, weil es für uns gewöhnlich und normal ist.
Für meinen Steuerberater ist beispielsweise der Umgang mit Steuern normal, er beschäftigt sich täglich damit, für ihn ist das banal.
Ich hingegen verstehe wenig davon. Für mich dagegen ist das Feld des Bücher Schreibens normal, andere fühlen sich in diesem Feld vollkommen verloren.
Die Frage ist also nicht nur wie wir auf etwas blicken, sondern wie es andere Menschen sehen. Ein Wechsel der Perspektive lohnt sich häufig.